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Oper

Zu Wagner: Siegfried, Badisches Staatstheater Karlsruhe

„Wenn es darum ginge, eine Konstante im neuen Karlsruher Ring zu nennen, fiele die Antwort eindeutig aus:  Die Badische Staatskapelle und ihr Generalmusikdirektor Justin Brown prägen den Zyklus mit einer abgerundeten, in vielen Schattierungen fein ausgeloteten und insgesamt sehr sängerfreundlichen musikalischen Basis. Sie zeugen von der großen Erfahrung des Orchesters mit dem Gesamtwerk Richard Wagners. Dick aufzutragen ist Browns Sache nicht, was nicht heißen soll, dass die symphonisch auftrumpfende Dynamik zu kurz käme. Er bemühte sich auch am zweiten Tag des Bühnenfestspiels um entschlackte Spielkultur, packenden Zugriff, sorgte aber stets für gute Durchhörbarkeit der einzelnen Instrumentengruppen. … Sicher gibt es nur wenige Häuser der gehobenen mittleren Kategorie, die mit ihrem Orchester einen derartigen Trumpf in der Hinterhand haben, wenn es darum geht, Wagner nicht irgendwie, sondern auf international konkurrenzfähigem Niveau zu spielen.“

– J.M. Wienecke, Das Opernglas, 3.7.17

„Man muss schon sehr weit gehen, um Wagner in dieser Qualität zu hören. Da stimmte einfach alles, die Details wie die große Linie, die Sensibilität für die leisen, verhaltenen Stellen und der große, sinfonische Aufriss, die Sängerfreundlichkeit wie die Einsicht in das, was hinter der Partitur steht.“

– Sigrid Feeser, Die Rheinpfalz, 12.6.17

Zu Avner Dorman: Wahnfried (Weltpremiere), Badisches Staatstheater Karlsruhe

„Die Musik entwickelt einen unwiderstehlichen Sog. Der hochengagierte Justin Brown sorgt mit seiner fulminant aufspielenden Badischen Staatskapelle für die perfekte Umsetzung der virtuos instrumentierten Partitur.“

– Hamburger Abendblatt (dpa), 29.01.17

„Dem Bilderreigen entspricht die trennscharfe musikalische Leitung von Justin Brown, der die heterogenen Stilschübe effektiv organisiert.“

– Gerhard R. Koch, Frankfurter Allgemeiner Zeitung, 30.01.17

„Justin Brown, der wagner-affine Karlsruher Generalmusikdirektor, dirigierte «Wahnfried» denn auch wie, nein!, als ein Meisterwerk mit Hingabe, brennender Intensität und – von der blendend disponierten Staatskapelle und dem groß beschäftgten Chor wie selbstverständlich erreichter – Klangperfektion.“

– Hans-Klaus Jungheinrich, Opernwelt, März 2017

„Dass Richard Wagner, dieser Erneuerer der Kunst, auch untrennbar mit Rassismus, Hass und Intoleranz verbunden ist, zeigt die politische Oper „Wahnfried“, die jetzt am Staatstheater Karlsruhe uraufgeführt wurde. Das Projekt macht international Furore, ist Thema in amerikanischen Medien. Generalintendant Peter Spuhler und Generalmusikdirektor Justin Brown hatten die Idee, Leben und Wirken des großen Komponisten mit Mitteln neuer Ästhetik kritisch zu hinterfragen. Mit einem internationalen Produktionsteam ist dem Haus ein großer Wurf geglückt, der einen unverstellten Blick auf die Geschichte möglich macht.“

– Elisabeth Meier, Opus Magazin, Feb 2017

„Dirigent Justin Brown dirigiert souverän und mit aller Übersicht, die diese komplexe Partitur erfordert, und so stringent, dass die Dramaturgie in keinem Moment an Wirkung verliert. Unzweifelhaft steht hier ein Experte am Pult, wie einst der Karlsruher Hofkapellmeister Herman Levi, dem an diesem Abend mehrfach gedacht wird. In Wahnfried als Jude einmal mehr geschmäht, wurde vor der Premiere in Erinnerung an ihn der Vorplatz des Karlsruher Staatstheaters nach ihm benannt.“

– Christiane Franke, O-Ton Magazin, 28.01.17

„Der Text ist so frech wie böse, bekommt Tiefe durch die mit großem Orchester auffahrende Musik, die dumpf dröhnen kann oder blausilbern säuselt, die Melodien mag und meist nur mit dezenten, stark verfremdeten Wagner-Zitaten spielt, die pompöse Szenenschlüsse kennt, der aber dann doch wieder durch das zugespitzte Libretto jedes Pathos entzogen wird. Musikdirektor Justin Brown lässt es genüsslich krachen, kann es aber auch leise, subtil und subversiv. Große Wagner-Oper eben, satirisch intelligent kleingemacht.“

– Manuel Brug, Die Welt, 03.02.17

„Der Karlsruher Generalmusikdirektor Justin Brown, früh in die Entstehung des Werks eingebunden, legt eine fulminante Wiedergabe hin, griffig im Melodischen, trittfest in der nicht selten aufgekratzten Rhythmik.“

– Heinz W. Koch, Badische Zeitung, 31.01.17

„Das erfolgreiche Dramatiker-Duo Lutz Hübner und Sarah Nemitz schrieb das Libretto, der 1975 geborene israelische Komponist Avner Dorman schrieb darauf seine erste Opernmusik, der Bayreuth-erprobte Regisseur Keith Warner inszenierte, Ring-Dirigent Justin Brown stand am Pult. So ultimativ gelang die Uraufführung, musikalisch wie szenisch, dass das auch schon wieder eine Ausrede fürs „Wahnfried“-Nachspielen bieten könnte. Was soll man besser, was anders machen?“

– Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 4.02.17

Zu Wagner: Die Walküre, Badisches Staatstheater Karlsruhe

„[Justin Brown] hat sich zu Recht den Ruf eines führenden Wagner-Dirigenten erarbeitet. Zusammen mit seiner Badischen Staatskapelle bietet er einen „Ring” aus einem Guss. Die Soli der Holzbläser mit ihren dunklen Wagner-Farben erklingen delikat. Streicher und Blechbläser sorgen für die satte Grundierung und für immer kultivierte Fortissimo-Ausbrüche, ohne die Solisten zuzudecken.“

Süddeutsche Zeitung (dpa), 12.12.16

„Die exzellente Orchesterleitung trägt den zweiten Abend dieses neuen „Rings“ ganz wesentlich mit. Vom ersten Unwettertakt an zeigt sich Justin Browns Absicht: eine straffe, in allen Details freigelegte Deutung auf dem Boden rhythmischer Konstanz.  Der Dirigent und seine Musiker haben den nötigen langen Atem für das Erkunden von Wagners weiten Klangflächen. Die Eckpunkte der Tragödie werden besteckend scharf und durchaus effektbewusst herausgemeißelt, die dynamischen Steigerungen mit Bedacht angesteuert. Gerade die vielen lyrischen Einzelaktionen sind mit Geduld und viel Ausdruck ausgebreitet.“

– Heinz W. Koch, Opernwelt, Februar 2017

Im Graben sind GMD Justin Brown und seine Badische Staatskapelle in Hochform: Vibrierend aufgeregt beim Auftakt des Sturm-Vorspiels, immer sensibel die Dosierung bei der Begleitung der Sänger, mitreißend im Triumph beim Blühen des Wälsungenblutes, betörend entrückt die magischen Momente der Todesverkündigung oder Wotans Abschied. Justin Brown ist im Ringmodus und das Orchester folgt ihm im Detail und beim großen Bogen. Bravi!”

– Joachim Lange, Neue Musikzeitung, 13.12.16

“ Nous avons déjà vanté à plusieurs reprises le haut niveau de l’orchestre héritier d’une longue tradition wagnérienne. L’exécution de La Walkyrie le confirme à nouveau et ni les musiciens ni leur chef titulaire Justin Brown n’appellent de critique. Sans autres commentaires, c’est du meilleur Wagner!

Accent 4, 18.1.17

„Die musikalische Leitung des gesamten Rings liegt bei Generalmusikdirektor Justin Brown, der den Kammerspielcharakter, den die „Walküre“ über weite Strecken besitzt, ernst nimmt. So leise und intim hat man die Musik von Richard Wagner selten gehört. Natürlich entfesselt Brown zu Beginn des zweiten Aufzugs oder im Walkürenritt des Dritten auch die Orchesterkräfte und bedient das Pathos. Aber nie müssen die Solisten forcieren, um gehört zu werden. Die Balance ist hervorragend. Wenn zu Beginn Siegmunds Flucht klanglich dargestellt wird, ist das Tremolo in den hohen Streichern rau, die schnellen Viertel der Bässe klingen gehetzt und schroff. Brown gelingt ein bildhafter Einstieg in einen Abend, der Musik und Szene eng zusammenführt, und über weite Strecken einen Zauber entwickelt, dem man sich kaum entziehen kann.“

– Georg Rudiger, Badische Zeitung, 14.12.16

„Vorzüglich kontrastierte Justin Brown die wuchtigen orchestralen Ausbrüche der herrlichen Bläserformationen zu den herrlich innigen Passagen der vollen warmen Streicherklänge dieser wundervollen Musik und erwies sich zudem als hervorragender Sängerbegleiter.“

– Gerhard Hoffmann, Der Neue Merker, 11.2.17

„Glühend, temporeich und aufschäumend erklingt die „Walküre“ aus dem Orchestergraben der Badischen Staatskapelle Karlsruhe.  Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Justin Brown wirkt Wagners Klangsprache hier ebenso von Traditionen entstaubt und frisch wie Yuval Sharons Inszenierung.“

– Nike Luber, Badisches Tagblatt, 13.12.16

„…Eine ganz außergewöhnliche musikalische Umsetzung. Ganz auf Überwältigung und Emotionsentfesselung setzt Justin Brown am Pult der Staatskapelle. Das Orchester animiert er zu einem satten, volltönenden, dennoch ausdifferenzierten Wagnerklang der Luxusklasse. Gänsehautmomente sind da keine Seltenheit.“

– Frank Pommer, Die Rheinpfalz, 13.12.16

„[Justin Brown] zeigt einmal mehr sein großartiges Gespür, Wagners tiefgründige Partitur gekonnt zu durchleuchten und er findet diesmal die perfekte Balance zwischen Kraft, die den Gesang niemals überflutet, und zarter Farbigkeit.“

– Isabel Steppeler, BNN, 13.12.16

Zu Wagner: Das Rheingold, Badisches Staatstheater Karlsruhe

„Die Badische Staatskapelle unter Leitung ihres Chefs Justin Brown musiziert all dies im philharmonischen, temporeichen und klangsensiblen Duktus als idealer Wagner-Interpret.“

– Lotte Thaler, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.7.16

„Justin Brown, der schon mehrfach den ganzen „Ring“ in Karlsruhe dirigiert hat, macht aus dem „Rheingold“ das, was Wagner wollte: ein Konversationsstück mit fließendem Parlando und pointierten Akzenten. Oft klingt das wie Kammermusik. Brown nimmt das Orchester nicht selten sehr zurück, um umgekehrt an den dramatisch wesentlichen Stellen und den dynamischen Höhepunkten mit größter Prägnanz und Leidenschaft zu agieren. Es ist ein sehr differenzierter und sprachgewaltiger Wagner. Der Dirigent motiviert die Staatskapelle zu einem sehr straffen und klanglich vielfarbigen Spiel.“

– Karl Georg Berg, Die Rheinpfalz, 11.7.16

„Justin Brown… dirigierte wunderbar fließend, meisterhaft in der Disposition von Zeit und Raum, rhetorisch brillant, dabei klangsatt und farbintensiv.“

– Karl Harb, Salzburger Nachrichten, 16.7.16

„Justin Brown am Pult lässt mit der Badischen Staatskapelle einen faszinierenden Rheingold-Aufriss hören; er hält die Partitur immer im Fluss, entlang der Sänger-Phrasen, denn für ihn ist diese Musik von der Konversation der Helden, oder besser Antihelden geprägt.“

– Eckhard Britsch, Mannheimer Morgen, 19.7.16

„GMD Justin Brown legt mit der Badischen Staatskapelle eine farben- und temporeiche, lebendige Interpretation vor. Geschickt achtet Brown darauf, die Sänger nie „zuzudecken“, so dass diese niemals angestrengt wirken. Das Karlsruher „Rheingold“ ist musikalisch aus einem Guss.“

– Nike Luber, Badisches Tagblatt, 11.7.16

„Die musikalische Seite des Abends ist von hoher Qualität. Das Dirigat von Karlsruhes Generalmusikdirektor Justin Brown klingt leichtfüßig, licht, sehr präzise und nah am Parlando des Textes.“

– Susanne Benda, Stuttgarter Zeitung, 11.7.16

„Auch musikalisch ist der Abend auf höchstem Niveau. Die Badische Staatskapelle unter Justin Brown verbindet die einzelnen Bilder mit einem großflächigen, epischen Klang; sie treibt die raschen Spielszenen dynamisch vorwärts, und darin glänzt ein charakterstarkes Ensemble.“

– Christine Gehringer, Pamina Magazin, 19.7.16

Zu Wagner: Tristan und Isolde, Badisches Staatstheater Karlsruhe

„Justin Brown hat viel Zeit in den Proben verwendet auf die Rekonstruktion historischer Anmerkungen seiner berühmten Vorgänger im hauseigenen Notenmaterial, die sich wiederum direkt auf Vorgaben Wagners und Hermann Levis beziehen und – besonders in Bezug auf Tempi und Dynamik – penibel umgesetzt wurden.  Anlässlich der jüngsten Premiere wurde erfreulicherweise überdies die strichlose Fassung gegeben, die den Protagonisten ein Höchstmaß an Konzentration und physischem Durchhaltevermögen abverlangte.

Das Orchester präsentierte sich mit größter Präzision im Spiel und herausragenden solistischen Einzelleistungen und bildete somit den unverzichtbaren Grundstock für die überaus gelungene Karlsruhe Oster-Premiere, die in Wochenfrist nach der Baden-Badener Festspielkonkurrenz herauskam – und diesen direkten Vergleich nicht scheuen oder gar fürchten muss.

Brown selbst überzeugte mit forschem Zugriff.  Trotz der insgesamt zügigen Tempi gelangen immer wieder atmosphärisch herausragende Momente, die aber nie in Stückwerk verfielen, sondern im Geist des Gesamtdramas aufgingen und den großartigen Steigerungen der Partitur ausreichend Gewicht gaben.  Dabei verstanden es Dirigent und Orchester, die Sänger sicher zu tragen und nur selten in zu dick aufgebäumten Klangmassen zu ertränken.  Die Spielkultur der Staatskapelle erreichte beispielhaftes Format und ließ das Orchester zum eigentlichen Star des Abends werden.“

– J.-M. Wienecke, Opernglas, May 2016

„Der Dirigent Justin Brown führt die Badische Staatskapelle immer wieder zu neuen Gipfelpunkten. Er hat sich für eine Partitur ohne Striche entschieden, ganz so wie Cosima Wagner es wollte. Das verleiht dieser glutvollen Interpretation etwas Authentisches. Präzision steht oft an erster Stelle, dies gilt vor allem für die emotionsgeladenen ersten Takte mit dem Sext-Aufschwung der Celli sowie dann natürlich für den berühmten Tristan-Akkord F-H-Dis-A. Die erweiterte Harmonik und die keimzellenartige Entwicklung der einzelnen Motive werden exzellent herausgearbeitet.

Manches wird dann wirklich kammermusikalisch zart interpretiert, vor allem in den Holzbläser-Soli und in den Streichern. Was die Inszenierung von Christopher Alden zuweilen vermissen lässt, macht die musikalische Darstellung wett: nämlich den enormen Klangfarbenreichtum der Wagnerschen „Wunderharfe“. Vollendung der Leidenschaft im Tod findet so ihren ergreifenden Ausdruck. Der sinfonische Bau wird hier oftmals bis zum Zerbersten ausgereizt und zeigt immer größere klangliche Intensität. Die zwischen Tristan und Isolde bestehende Liebesverfallenheit gewinnt zuweilen eine fast schon sakrale Kraft, die an den „Parsifal“ erinnert. Die Mischung der „Tristan“-Musik zwischen Klassischem und Romantischem wirkt bei dieser Wiedergabe kühn und folgerichtig.

Justin Brown nimmt sich als Dirigent hier oftmals zurück, was zu durchsichtig-schillernden Klangexzessen führt. Bewegend schwingt sich der Gesang der Liebenden zu hohem As-Dur auf, um unisono auf dem hohen As beim Wort „Liebe“ den Gipfelpunkt zu erreichen. Und die musikalische Bewegung im Orchester bei der Gegenüberstellung vom As-Dur zum G-Dur gelingt Justin Brown mit der Badischen Staatskapelle vorzüglich. Der Tod Tristans mit dem Celli-Motiv „Tristans Blick“ erreicht bei dieser Wiedergabe einen ergreifenden emotionalen Höhepunkt. Rätselhafte neue Melodik und Rhythmik melden sich beim kühnen Volkslied und der „Alten Weise“ des Hirten zu Beginn des dritten Aktes (Englischhorn: Michael Andreas Höfele), wo Justin Brown mit dem Orchester viele in die Zukunft weisende Harmonien deutlich akzentuiert. Jens Böcherer setzt mit seiner Holztrompete ebenfalls Glanzpunkte. Damit werden die solistischen Aspekte dieser Interpretation unterstrichen. Der Kreislauf der Unentrinnbarkeit des Schicksals wird gnadenlos betont. Und der H-Dur-Akkord des Liebestodes gewinnt dabei eine erstaunliche Verklärung.“

-Alexander Walther, Der Neue Merker, 28.3.16

„Im Gegensatz der dubiosen Regie überraschte GMD Justin Brown mit einer akustisch phänomenalen Interpretation, ließ bereits während der Klangfluten im spannungsreichen Vorspiel erahnen, zu welchen Steigerungen sich die inspiriert musizierende Badische Staatskapelle noch entfalten dürfte. Diese Erwartungen wurden nicht nur erfüllt – nein bei weitem übertroffen! Sachkundig animierte der versierte Dirigent das prächtig aufspielende Orchester zu moderaten Tempi während der langen Monologe, erreichte in konzentriert frischer Partituranalyse eine farbenreiche Transparenz, schlanke Dynamik im entschlackten prägenden Gesamtklang. Bei Brown dominierten in erster Linie während der musikalischen Abläufe die getragenen, dennoch wogenden Ausformungen der Tempi zur allmählich ausufernden Ekstase. Nie störten überlaute Eruptionen, stets in formidabler Intonation entfalteten sich Blechfraktionen, bestens harmonisierend mit den elegischen Streichern vereint zu jenem aphrodisischen Klangopium.

Das Publikum außer Rand und Band, feierte Sänger und Orchester fünfzehn Minuten lang mit Ovationen.“

-Gerhard Hoffmann, Der Neue Merker, 28.3.16

„Mit Recht gefeiert wurde das Orchester, das fast genauso präzise wie die Berliner Philharmoniker, die man ja kurz zuvor hören konnte, wirkte. Das Orchester unter Generalmusikdirektor Justin Brown kitzelte weniger die Vorwegnahme der Moderne der vorletzten Jahrhundertwende aus der Musik, sondern bot – eigentlich noch interessanter: großes oft aufwühlendes, an Spannung nicht nachlassendes Musiktheater, den Nachhall eines alten Sehnsuchtsklanges.“

-Bernhard Doppler, Deutschlandradiokultur.de, 28.3.16

„Bravorufe schon in den Pausen bekräftigen den insbesondere musikalisch sehr eindrucksvollen Erfolg der B-Premiere, die vor fast ausverkauftem Haus stattfand und den einstigen Rang von Karlsruhe als gewichtiger Pflegestätte des Bayreuther Meisters beschwor.

Prägnanten Anteil am Erfolg dieses „Tristan“ hat GMD Justin Brown. … [Er] führte das Orchester zu einer fulminanten Leistung, die sich in den leidenschaftlichen Ausbrüchen wie in den lyrischen Passagen, den chromatischen Katarakten wie in den musikalischen Delirien der suggestiven Klangballungen nachhaltig bewährte. Das Publikum zeigte sich zu Recht begeistert und feierte das gesamte Ensemble mit Nachdruck.“

-Rüdiger Krohn, Badische Neueste Nachrichten, 19.4.16

Zu Wagner: Parsifal, Badisches Staatstheater Karlsruhe

„Karlsruhe has a distinguished Wagner tradition, and indeed the conductor of Parsifal’s premiere, Hermann Levi, was once in charge here. His current succesor as Generalmusikdirektor, Justin Brown, has honed the orchestra to a very high standard without imposing any super-blended smoothness, so the notes of the prelude tugged at each other with real Schmerz. His first act was broad, the second scherzo-like. The muscularity of his interpretation made the Act 3 prelude gripping in its raging emotions, and his pacing was secure… An outstanding achievement.“

– John Allison, Opera Magazine, July 2015

„Der musikalische Held des Abends aber steht bei der Badischen Staatskapelle im Orchestergraben:  Schon im Vorspiel verschmilzt Karlsruhes Generalmusikdirektor Justin Brown den Klang der Streicher zu einem samtigen Sound, hält er lange Spannungsbögen auch über sprechende Pausen hinweg aus und bündelt den Klang in sängerfreundlicher Lautstärke.  Weihe und Drama schließen sich bei Brown nicht aus, und so hat er am Ende nicht nur erfolgreich seinen Wagner-Zyklus fortgeführt, sondern bekommt vom Publikum außerdem noch den lautesten Jubel von allen.”

– Susanne Benda, Stuttgarter Nachrichten, 31.3.15

„Justin Brown setzt am Pult einer prächtig uns plastisch spielenden Staatskapelle seine Reihe eindrucksvoller Wagner-Interpretationen in Karlsruhe fort.  Abermals faszinieren die klangliche Präsenz und Vielfarbigkeit seiner Einstudierung, deren überlegene Disposition sowie die Intensität des Ausdrucks.  Brown wählt eher ruhige Zeitmaße … [und] gelingt das Kunststück, der Musik in gleicher Weise auf der einen Seite Ruhe und Würde, auf der anderen Seite dramatische Spannung und glühende Leidenschaft zu vermitteln…Der auch wegen der fast schon so lange wie in Bayreuth dauernden Pausen knapp sechsstündige Abend ist nicht zuletzt aufgrund des zwingenden Dirigats ein in jedem Takt packendes musikalisches Erlebnis. ”

– Karl Georg Berg, Die Rheinpfalz, 1.4.15

„Versteht sich, dass die Musik dabei auch im übertragenen Sinn den Ton angibt. Generalmusikdirektor Justin Brown und der Badischen Staatskapelle gelingt … eine so schlüssige wie … flüssige Darstellung der Partitur. Auch in den instrumentalen Verdickungen, den dynamischen Verdichtungen behält der Klang seine federnde Schlankheit, seine sehr sensibel anmutende Gelenkigkeit und Biegsamkeit… Das nimmt Wagners Schmerzens-Chromatik indes nichts von ihrer mitunter verstörenden Aufgewühltheit. Und dann die Farben! Wie der Dirigent die Timbres von Streichern und Bläsern bis zur Ununterscheidbarkeit mischt: Da ist es, als nähere sich der offene Karlsruher Graben dem verdeckten in Bayreuth an.”

– Heinz W. Koch, Badische Zeitung, 2.4.15

„Generalmusikdirektor Justin Brown und die Badische Staatskapelle tauschen das Geschehen in eine fast schon magische Klangwelt.  Der weiche Streicherklang, der dunkle Glanz der Blechbläser, die Klangschönheit der Holzbläser fügten sich zu einem bewegten, differenzierten Bild… Getragen, dabei ohne überflüssiges Pathos, erklingen die weihevollen Momente, ganz besonders der Karfreitagszauber.  Leidenschaftlich musizierte Aufschwünge illustrieren die Seelenqualen, die von Amfortas bis Parsifal jede Figur diese Oper umtreiben.  Selten wirkt Wagners „Parsifal“ so zügig wie in der Karlsruher Neuinszenierung.”

– Nike Luber, Badische Tagblatt, 31.3.15, Swp.de, 2.4.15

„Doch in Karlsruhe wird ausgezeichnet musiziert, dafür sorgt Justin Brown, der sein Orchester wunderbar strömen lässt.  Alles scheint von selbstverständlicher Wagner-Empathie getragen.”

– Eckhard Britsch, Mannheimer Morgen, 2.4.15, Opernnetz.de, 1.4.15

„Musikalisch hat der Parsifal in Karlsruhe das Niveau eines Staatstheaters übertroffen. Zu verdanken ist das der guten Zusammenarbeit des GMD Justin Brown mit seinem Orchester. Die gute Abstimmung zwischen Blech und den Streichern, sowie die exakten Einsätze und Rücksichtnahme auf die Sänger sind bemerkenswert. Hier ist ein Klangkörper und sein Dirigent zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen.“

– Franz Roos, Der neue Merker Online, April 2015

Zu Krása: Verlobung im Traum, Badisches Staatstheater Karlsruhe

„Das Orchester unter Justin Brown lässt Krásas Partitur alle nur denkbare Sorgfalt zuteilwerden.  Es wird äußerst transparent und präzise artikuliert und farbenreich musiziert.  Und auch das Zitat von Vincenzo Bellinis „Casta diva“ erklingt mit wunderbarer Sehnsüchtigkeit.“

– Gerhard Rohde, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.10.14

„Das Grandiose an dieser Traumnovelle ist die von Justin Brown und der Badischen Staatskapelle mit temperamentvollem Drive servierte Musik. Sie lässt die Komödie ins Groteske umschlagen, trägt das Parlando oder zaubert, wenn die intrigante Nastassja die örtlichen Klatschbasen mobilisiert, um die Hochzeit zu verhindern, ein Chaos herbei, als würde die Prügelfuge aus Wagners „Meistersingern“ parodiert.“ 

– Joachim Lange, Die Tageszeitung (Berlin), 20.10.14, und Dresdner Neuste Nachrichten, 23.10.14

„Generalmusikdirektor Justin Brown justierte vom Dirigentenpult her mit heller Aufmerksamkeit und lodernder Impulsivität die wechselnden Timbres und Pulse dieser so viel vom damaligen Zeitgeist aufnehmenden, dabei so einzigartig von persönlichem Fluidum erfüllten Musik.“

– Hans-Klaus Jungheinrich, Frankfurter Rundschau, 20.10.14

„Langweilig wird’s keine Sekunde, zumal Justin Brown und die Badische Staatskapelle die farbige Partitur mit ihren Jazzsätzen, wienerischen Sext-Schmeicheleien und komplexen Kontrapunkten gut aufgelegt, alert umsetzen. Der Karlsruher Generalmusikdirektor schöpft tief aus der prickelnden Rhythmik und Harmonik der Roaring Twenties. … Alles in allem ein großer Abend. Eine überfällige Wiederentdeckung, ein notwendiger Akt der Wiedergutmachung.“

– Alexander Dick, Opernwelt, Dezember 2014

„Justin Brown am Pult der Badischen Staatskapelle findet jederzeit den Umschaltknopf, lässt sein Orchester mal jazzen, dann swingen, dann wieder spätromantisch schmachten oder sich neusachlich in Zurückhaltung üben. … Denn Krásas Musik ist modern im besten Sinne des Wortes – und war auch deshalb den Nazis verhasst, die alle Errungenschaften der Zivilisation des 20. Jahrhunderts verabscheuten.“

– Frank Pommer, Deutsche Bühne, 20.10.14

„Seine Musik wird von der Badischen Staatskapelle unter Justin Brown zwischen spritzigem Schliff und raffiniertem Ungestüm ausgespielt, denn die Musiker zeigen Krásas witzige Ausbeute von Strauss und Mahler, Musette und Strawinski, die er in einem rhythmisch inspirierten Jargon offeriert. … Ein gelungener Abend, denn die Begegnung mit einem originellen Komponisten lohnt sich, und das Premierenpublikum ist hellauf begeistert.“

– Eckhard Britsch, Opernnetz, 20.10.14

„Die Badische Staatskapelle unter ihrem GMD Justin Brown musizierte das engagiert und konzentriert in großer Besetzung, ob Strauss-Walzer (Johann via Richard) oder kleinteilige Motivwiederholungen à la Janáček, summarisch: mit Witz, Wärme und Charme.“

– Manfred Langer, Der Opernfreund, 26.10.14

“Krása was a student of Zemlinsky, and you can hear that, alongside the influence of Czech folk music, jazz, popular idioms, Stravinsky and Wagner. … Music director Justin Brown conducts with sensitivity and taste, giving the work’s lush harmonies full scope without letting them lapse into kitsch.”

– Shirley Althorp, Financial Times, 26.10.14

Zu Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg, Badisches Staatstheater Karlsruhe

„Das Loblied für Generalmusikdirektor Justin Brown ist an dieser Stelle schon mehrfach gesungen worden; seine Meistersinger-Darstellung mit der Badischen Staatskapelle und einem über sich hinauswachsenden Chor ist packend, vielschichtig, immer konzentriert auf musikalischen Fluss bedacht und feinfühlig in den Details.“

– Eckhard Britsch, Opernetz, 30.4.14

„Musikalisch tragen diese Meistersinger die Handschrift von Justin Brown, der mit seinem flexibel agierenden Orchester Garant einer flüssig-vorantreibenden Wagner-Interpretation ist, die besonders in den ersten beiden Akten ungemein transparent daherkommt.“

– Thomas Weiss, Mannheimer Morgen, 30.4.14

„Musikalisch hält Generalmusikdirektor Justin Brown entschlossen einen Gegenpart: Er bündelt und konzentriert die musikalischen Energien, der Duktus ist straff, der orchestrale Neobarock mit seinen arbeitenden Bässen stets durchsichtig gehalten und die Begleitung der Sänger fein und sensibel.“

– Ingo Dorfmüller, Deutschlandfunk, 29.4.14

„Justin Brown brachte die drei Aufzüge mit den zwei Vorspielen in ziemlich genau viereinhalb Stunden reiner Spielzeit durch. Von Pathos und Schwulst hielt Brown indes sein Dirigat durchgängig frei, so brauchte man auch nicht beim x.ten mal Meistersingerthema-Pomp in Ehrfurcht zu erstarren; denn die Staatskapelle bevorzugte einen filigranen, vielfach kammermusikalischen Begleitton mit leichtem Klangfluss und blieb fast immer sängerfreundlich.“

– Manfred Langer, Der Opernfreund, 30.4.14

„Justin Brown und die Badische Staatskapelle liefern eine Glanzleistung an diesem Abend. Sie generieren ihren eigenen Wagner-Sound vom kammermusikalischen Holzbläserklang bis hin zum Strahlen der Blechbläser und den lyrischen Stellen der Hörner.“

– Nicole Dantrimont, SWR 2, 28.4.14

„Zur quicklebendigen Regie passte auch die Musik. Justin Brown sorgte am Pult der Badischen Staatskapelle für einen herrlich perlenden Klangfluss.“

– Jörn Florian Fuchs, Deutschlandradio, 27.4.14

„Kratzers Inszenierung setzt auf Diskurs und Nacherzählung, er entfaltet Empathie mit seinen Protagonisten und erlaubt sich dabei auch manch hintergründigen Witz. Das geht deshalb so gut auf, weil der GMD Justin Brown … schnell Tritt fasst und einen erzählfreudigen Ton findet, der die Sänger trägt und nicht überdeckt.“

– Joachim Lange, NMZ Online, 27.4.14, Die Welt, 22.5.14

Zu Strauss: Die Fledermaus, Badisches Staatstheater Karlsruhe

„Sie können in Karlsruhe richtig froh sein über ihren Generalmusikdirektor Justin Brown. So biegsam, elastisch, den Sängern zugewandt und jedwedes Kolorit auskostend ist die Fledermaus von Johann Strauß schon lange nicht mehr ausmusiziert worden, egal an welchem Haus, zumindest im Kenntnisbereich des Rezensenten.“

– Eckhard Britsch, Opernetz.de, 19.12.13

„Im Graben ist das ganze Chefsache und für Justin Brown am Pult der Badischen Staatskapelle offensichtlich ein großes Vergnügen. Er genießt den Wechsel zwischen einem walzerseeligen Wiener Schmäh, den gesprochenen Passagen und dem Orchesterfeuerwerk, nicht zuletzt mit dem vom Papa Strauß geborgten Marschhit. Das wirkt alles wie aus einem Guss und macht diese Fledermaus nicht nur zu einem Schau- und Denk-, sondern auch zu einem musikalischen Vergnügen.“

– Joachim Lange, Neue Musikzeitung22.12.13

Zu Britten: Peter Grimes, Badisches Staatstheater Karlsruhe

„Entscheidenden Anteil am Gelingen des Abends hatte, neben dem groβartigen Karlsruher Chor, nicht zuletzt die unter Justin Brown sich selbst übertreffende Badische Staatskapelle. Dass Britten für den alle Mitwirkenden befeuernden Brown Herzenssache ist, war in jedem Takt zu hören. Brown gelang dabei das Kunststück, die Härte und herbe Schönheit von Brittens polystilistischer Partitur, ihre eruptiven Ausbrüche wie meditativen Momente gleichermaβen heraus zu modellieren, aber auch ihre sarkastisch verfremdete Folklore etwa in der Barmusik oder in den Shanties gestisch zu akzentuieren und bruchlos in den Ablauf des Ganzen einzubetten. Musikalischer Höhepunkt war die groβe Ochesterpassacaglia, in der Britten die Stummheit, in die Grimes sich mehr und mehr zurückzieht, auf erschütternde Weise als seelisches Psychogramm zum Ausdruck bringt. Alles in allem eine hörens- und sehenswerte Aufführung!”

– Uwe Schweikert, Opernwelt, September/Oktober 2013 und Stuttgarter Zeitung, 9.7.13

„Das genaue Wissen um die Struktur dieser Musik und der Wille, deren Leidenschaft consequent auf den Punkt zu bringen, sind die Basis für Justin Browns phänomenale Wiedergabe der Partitur am Pult einer in Bestform spielenden Badischen Staatskapelle. Die Fülle und Modulationsfähigkeit des Klangs ist ebenso ein Ereignis wie die faszinierende Viefalt der Farben. Hinzu kommen ein zwingender expressiver Nachdruck und eine nie nachlassende Spannung. Die gestalteriche Kraft des absolut souveränen Dirigats von Justin Brown ist in der Tat kongenial, weil sie all die vielen Facetten der Werks zur klingenden Wirklichkeit warden lässt.”

– Karl Georg Berg, Die Rheinpfalz, 9.7.13

„Generalmusikdirektor Justin Brown und die Badische Staatskapelle machen aus dieser Oper ein orchestrales Ereignis. Gerade in den sechs Zwischenspielen bringen sie Brittens transparente, feinnervige Musik in all ihren Facetten zum Leuchten. Wunderbar klangschön spielen die Holzund Blechbläser, die Harfe setzt ätherische Akzente, die Streicher illustrieren das Meer von windstill bis stürmisch. Ausgesprochen flink und rhythmisch präzise huschen die Motive durch das Klangbild… Peter Grimes bietet einen spannenden, musikalisch lohnenden Opernabend.”

– Nike Luber, BT, 8.7.13

„In die Heimat schweift mit Britten auch Justin Brown. Unter seiner Leitung geriet die Premiere von Peter Grimes am Badischen Staatstheater zu einer orchestralen Wucht, groβartig bestärkt vom Chor. Brown stammt aus Südengland, Peter Grimes steht schon lange auf seiner Wunschliste für Karlsruhe. Jetzt lässt er den Sturm heraufziehen, und es geht einem durch Mark und Bein, wenn viel Belchbläser, Harfe, Pauken und Streicher sich zu einem tosenden Gewitter zusammenbrauen; oder auch nur, wenn die See still liegt und zarte Töne beweinen, worauf das tragische Schicksal von Grimes und seinem Lehrjungen (schön gespielt von Lino Weber) unweigerlich zusteuert. Neben der besonders durchsichtig und dynamisch kostbar aufspielenden Badischen Staatskapelle.”

– Isabelle Steppeler, BNN, 8.7.13

„In der musikalischen Darstellung von Justin Brown mit der ausgezeichneten Badischen Staatskapelle verdichtet sich das Drama unaufhaltsam. Brown dirigiert punktgenau, entwirft groβartige Klangbilder, in die der riesige Chor bestens eingebettet wird, und intime Szenen…”

– Eckhard Britsch, Opernetz, 10.7.13

„Dieser Opernabend wird eine Sternstunde fur die Staatskapelle, die mit ihrem GMD Justin Brown ebenfalls einen Briten am Pult hat.”

– Christine Gehringer, Pamina, 10.7.13

„Die ob der Naturgewalten illustrative Musik, die seelische Spannungszustände fein ausmalt, wird von Justin Brown am Pult der Badischen Staatskapelle ebenso souverän wie sensible, effektvoll und pulsierend gestaltet. Perfekt die Kongruenz mit dem groβen, intensive beschäftigten Chor… überzeugend das Zusammenwirken mit den von Doey Lüthi kostumierten Solisten.”

– Eckhard Britsch, Mannheimer Morgen, 12.7.13

Zu Wagner: Ring-Zyklus, Badisches Staatstheater Karlsruhe

„Zum wahren Star der beiden Aufführungen wurde indes die Badische Staatskapelle, die unter Justin Brown eine exzellente Interpretation wie aus einem Guss bot – bei einmaligen Aufführungen ein seltenes Erlebnis – und schon in den Vorspielen meisterhaft die Atmosphäre des Kommenden aufbaute.“

– Manfred Kraft zu Das Rheingold, Die Walküre, BNN, 30-3-13

„Wie Justin Brown auf einem tragfähigen Orchesterpianissimo aufbauend die Partitur des Siegfried angeht, die Höhepunkte gestaltet, ohne das die sich in hervorragender Form präsentierende Blechbläser der Badischen Staatskapelle grell auftrumpfen zu lassen, ist einer der bemerkenswerten Aspekte dieser Aufführung: Brown gestaltet die Leitmotivschichtungen souverän, sorgt für Tranparenz, um zugleich die Farbigkeit des Werkes und seiner instrumentalen Finessen herauszuarbeiten. Zugleich ist er Garant dramatisch packender Orchesteraufschwünge wie auf dem Brünnhildenfelsen. Dass Karlsruhes Generalmusikdirektor eine starke Affinität zu Wagner entwickelt hat, unterstreicht auch diese umjubelte Aüffuhrung.“

Die Rheinpfalz zu Siegfried, 4-4-13

„Unter Generalmusikdirektor Justin Brown kann der diesjahrige Zyklus orchestral zu einem der Besten der vergangenen Jahrzehnte werden, was vom offensichtlich nach Wagner hungernden Publikums bejubelt wurde.“

– Manfred Kraft zu Siegfried, BNN, 2-4-13

Zu Wagner: Tannhäuser, Badisches Staatstheater Karlsruhe

„Justin Brown dirigierte die Wiener Fassung der Partitur, und zeigte, dass er das Kommando in den großen Ensembles und Chor Szenen war, mit einem guten Ohr für die weltweit brillante orchestrale Raffinesse.“

– Reiner Knäbel, Opera Magazine, 3.2013

„Ohne Tempo-Überhitzung sorgte Brown für wirkungsvoll aufgewölbte Tableaus und stringente Dramatik, im Verein mit der da besonders klar gliedernden, Einzelne und Massen voneinander abhebenden Regie, in den konvulsivischen Schlussphasen des zweiten Aktes. Viel Beifall für eine exzellente Neuproduktion. Was würde ein derart interessanter, überragender Tannhäuser in Bayreuth erst für Furore machen!“

– Hans-Klaus Jungheinrich, Frankfurter Rundschau, 9.10.12

„Dass die Musik des Tannhäuser auch in diesen Traditionen wurzelt, machte Justin Brown bei der Premiere der Wagner-Oper im Staatstheater Karlsruhe deutlich. Der Generalmusikdirektor glättet die Brüche, die das Werk charactierisieren, nicht, sondern er führt sie dem staunenden Hörer ausführlich vor. Dass der Tannhäuser in vielfacher Hinsicht ein doppeltes Spiel ist, begreift man deshalb schon, bevor sich der Vorhang überhaupt geöffnet hat: Die Badische Staatskapelle konfrontiert agressiv den frommen Pilgerchoral mit der, so Wagners ewiger Konkurrent Hector Berlioz, “scheuβlich jaulenden Streicherfigur”, die diese Frömmelei hinterfragt. … Des Dirigenten glückliches Händchen für Wagner trifft also auch im Tannhäuser den Kern und zaubert wundermild transparante, leise Passagen ebenso hervor wie überschäumende, die Gesangsstimmen gelegentlich ins Abseits drängende Ausbrüche. … Dass die Dramatik in Karlsruhe zuverlässig im Orchestergraben stattfindet, auch dann, wenn auf der Bühne um die passende Visualisierung gerungen wird, das ist der gröβte Pluspunkt der fast fünfstündigen Aufführung.”

– Jürgen Hartmann, Stuttgarter Zeitung, 9.10.12

„Stark und überzeugend ist Browns interpratorischer Zugriff immer dann, wenn er die beiden gegensätzlichen Welten auf der Buhne auch musikalisch kontrastiert.”

– Frank Pommer, Rheinpfalz, 9.10.12

„Justin Brown am Pult der Staatskapelle gelingt vieles, er begleitet bestens und formt einen lukullischen und doch nicht zu dicken Wagner-Sound.”

– Stefan M. Dettlinger, Mannheimer Morgen, 9.10.12

„Die Klasse der Badischen Staatskapelle unter Generalmusikdirektor Justin Brown ist an dieser Stelle schon mehrfach hervorgehoben worden. Die Ausleuchtung der Tannhäuser-Partitur aber ist in Transparenz, Auslotung auch der Nebenstimmen und feinem Pathos kaum zu überbieten… Musikalisch eine wirklich überzeugende, packende Gesamtdarstellung. Das Premierenpublikum feiert den Tannhäuser-Event stürmisch.“

– Eckhart Britsch, Opernnetz.de, 8.10.12

„Der Karlsruher GMD Justin Brown sucht nach Detailschärfe, nach den Kontrasten, die sich in dieser stilistisch noch so unentschlossenen Partitur wiederfinden… Faszinierend sind vor allem die Ensembles, deren Aufbau Brown exzellent nachzeichnet.“

– Alexander Dick, Badische Zeitung, 10.10.12

„Das erste große Crescendo des Vorspiels gelang voller Spannung. Auch später dirigierte Brown selbst bei zeitweise getragenem Tempo schöne spannende Bögen. An der Bacchanalsmusik wurde das Neutönerische stark herausgearbeitet. Die im Vergleich zum späteren Wagner noch etwas einfachere harmonische Struktur der Partitur wird von Brown mit einer dramatischen Auslegung teilweise etwas drastisch, aber nie pathetisch unterlegt.“

– Manfred Langer, Der Opernfreund, 9.10.12

„Großes tat sich auch im Orchestergraben, wo GMD Justin Brown die Badische Staatskapelle mit Vehemenz, aber auch viel Umsicht durch die vielen Klippen der Partitur steuerte. Mit eher gemächlichen, aber an den entsprechenden Stellen wirkungsvoll anziehenden Tempi wurden die zahlreichen romantischen Schönheiten der Partitur vor allem seitens der Holzbläser hingebungsvoll ausgekostet… Die Übereinstimmung mit der Bühne war bemerkenswert gelungen, ebenso der Aufbau der Ensembles und der Ausgleich mit den Solisten. Wie gesagt, ein wahres Fest zur Saisoneröffnung und ein preiswürdiges Geschenk zum Wagner-Jahr!“

– Udo Klebes, Der neue Merker (Vienna), 10.10.12

„Musikalisch ist die Aufführung … ein Genuss, und das ist einmal mehr der Badischen Staatskapelle unter GMD Justin Brown zu verdanken, der das Drama zuspitzt: Da wird Wagners Musik fein aufgebrochen und rollt andererseits mit Gewalt über die Zuhörer hinweg; den Farben auf der Bühne machen Brown und das Orchester alle Ehre.“

– Christine Gehringer, Pamina-Magazine.de, 10.10.12

„Die prägenden Akzente des Abends setzte allemal das Orchester, dem Generalmusikdirektor Justin Brown in prägnant ausgeleuchteter Abmischung von leidenschaftlicher Glut und feierlicher Emphase, stürmischer Erregung und inniger Entsagung einen faszinierenden Kosmos musikalischer Empfindungen abgewann.“

– Rüdiger Krohn, Rheinpfalz, 15.10.12

Zu Strauss: Der Rosenkavalier, Badisches Staatstheater Karlsruhe

„Zu der gelungenen Inszenierung nahm der GMD Justin Brown die Badische Staatskapelle zu einer Glanzleistung mit. Die Partitur wurde zu einem dreieinhalbstündigen Hörgenuss ausgeleuchtet… die feinziselierten kammermusikalischen Strukturen mit ihrer dezenten Polyphonie ebenso wie die „Kampfeinsätze“ von Basstuba und Pauken; saftige, homogene Streichergrundierungen, schwelgerische Tutti und plastische Motivarbeit. Zu Recht wurden Orchester und Chef bejubelt.”

– Manfred Langer, Der Opernfreund, 2.7.12

Zu Wagner, Lohengrin, Badisches Staatstheater Karlsruhe

“Justin Brown setzt am Pult der sauber, differenziert und glänzend aufspielenden Staatskapelle auf Wagnerschönklang, in den Konturen klar geführt, zart und lyrisch durchwirkt, durchaus auch zum Pompösen neigend. Mit sicherer Hand gelingt Brown auch permanent eine harmonische Feinabstimmung zwischen zarten Streichern und präzisen Bläsereinsätzen.”

– Ralf-Carl Langhals, Mannheimer Morgen, 3.4.12

“Dieser Karlsruher Lohengrin von starkem musikalischen Ausdruck, gerade weil die Badische Staatskapelle unter ihrem Chef Justin Brown wie aus einem Guss spielt, hervorragend ausbalanciert an den Tutti-Stellen und mit großer Detailschärfe, in der sich das sprechende “Ring”-Orchester schon ankündigt.”

– Alexander Dick, Badische Zeitung, Freiburg, 3.4.12

“Justin Browns Dirigat passt zu seinen beiden Stimmstars, ist beherzt, prazise weniger der nach innen gekehrteLohengrin, sondern eine lebhaft-frische Lesart, der die Badische Staatskappell geschmdeidig folgt.”

– Judith von Sternberg, Frankfurter Rundschau, 3.4.12

Zu Delius: A village Romeo and Juliet, Badisches Staatstheater Karlsruhe

“Diese einfühlsame Schilderung von Seelenzuständen stellt das Spezifikum der Komposition dar, die streng genommen weniger als Oper, sondern vielmehr als symphonische Dichtung mit Gesang aufzufassen ist, der man sich nur schwer entziehen kann. Noch dazu, wenn sie so phänomenal dargeboten wird wie von GMD Justin Brown und der glänzend disponierten Badischen Staatskapelle. Mit großer Eleganz schwelgten Dirigent und Musiker in den berauschenden Klangwogen, die sie bei aller Opulenz filigran und durchsichtig präsentierten. Brown wartete mit einer ausgewogenen Balance zwischen den klanglich und dynamisch fein aufeinander abgestimmten Instrumentengruppen auf und setzte ebenfalls verstärkt auf die Gegenüberstellung der verschiedenen Farben, was sein ansprechendes Dirigat sehr differenziert und nuanciert erscheinen ließ. Und die Sänger schienen sich unter Browns rücksichtsvoller Ägide sehr wohl zu fühlen. Er achtete stets auf ihre Bedürfnisse und deckte sie an keiner Stelle zu. So kam es zu einer einfach wunderbaren Symbiose insbesondere der lyrischen Gesänge des Liebespaares mit dem Orchester.”

–Ludwig Steinbach, Der Opernfreund, 29.1.2012

Zu Donizetti: L’elisir d’amore, Bavarian State Opera Munich

“Dieser war auch musikalisch gegeben durch ein sehr sauber spielendes Orchester, unter der aufmerksamen Leitung von Justin Brown, und einem gut einstudierten Chor der Bayerischen Staatsoper.”

– Johannes Marksteiner, Der Neue Merker, 30.7.2011

“Badischen Staatstheater Karlsruhe gab der Generalmusikdirektor des Hauses, Justin Brown, am Dienstag überaus erfolgreich mit einer anderen italienischen Oper sein Debüt an einem der ersten Opernhäuser Europas. Im Münchner Nationaltheater dirigierte er Gaetano Donizettis Komische Oper „Der Liebestrank“. Seine meisterschaft als Dirigent italienischer Buffa-Opern hatte Brown ja schon im Sommer 2009 in Rossinis „Barbier von Sevilla“ eindrucksvoll belegt. Nun zeigte er diese ebenso nachhaltig an der Bayrischen Staatsoper.”

Die Rheinpfalz, 30.12.2011

Zu Berlioz: Les Troyens, Badisches Staatstheater Karlsruhe

“Justin Brown ist nicht nur ein unersetzlicher Partner, sondern auch die reibende Kraft. Selten hörte man die Finessen der französischen Prosodie so präzise und variabel zugleich.”

–Klaus Heinrich Kohrs, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.10.2011

“Wer dieser Tage hören will, wie interessant der Musiktheater-Komponist Berlioz klingen kann, sollte nach Karlsruhe fahren, wo der dortige neue Justin Brown in den „Troyens“ all die Entdeckungen macht…”

–Detlef Brandenburg, Die DeutscheBühne, 1. 11. 2011

“Der Karlsruher Musikchef behielt nicht nur die souveräne Übersicht über das vielfältige Geschehen, sondern wusste seine Musiker in jedem Augenblick zu inspirieren… Einerseits schärfte er die gestische, rhetorische Binnenspannung, ließ andererseits aber auch die virtuose Brillanz des Orchestersatzes voll zur Geltung kommen – fast so, als habe er die Äußerung des Pariser Kritikers Théophile Gautier beherzigt: ‚Jedem Instrument im Orchester hat Berlioz eine Seele verliehen, jeder Note einen Ausdruck; er wollte, dass jede Phrase einen bestimmten Sinn habe.‘”

–Uwe Schweikert, Opernwelt, 12.2011

“Justin Brown ist phänomenal.”

–Stefan Dettlinger, Mannheimer Morgen, 17.10.2011

“Justin Brown… zeigte mit der Badischen Staatskapelle eine überragende Leistung. Berlioz’ farbenreiche, bisweilen schon impressionistische Klangsprache brachte er wundervoll zum Leuchten.”

–J.M. Wienecke, Opernglas, 12.2011

“Opernchef Justin Brown lässt Berlioz in einem herrlichen Farbenreichtum…”

–Karl Harb, Salzburger Nachrichten, 3.11.2011

“Justin Brown betrachtet Berlioz (neben Schostakowitsch) als Herzensangelegenheit. Nun vollbrachte er erneut eine packende, phänomenale Leistung.”

–Hans-Klaus Jungheinrich, Frankfurter Rudschau, 18.10.2011

“Justin Brown und die Badische Staatskapelle leuchteten die phänomenale Klangfarbenpalette der Partitur aus… im Orchestergraben entfaltete sich der ganze Zauber von Berlioz‘ musikalischem Einfallsreichtum.”

Pforzheimer Zeitung,17.11.2011

Zu Janacek: Katya Kabanova, Badisches Staatstheater Karlsruhe

“Justin Brown ist ein ausgewiesener Liebhaber und intimer Kenner der Werke des großen mährischen Komponisten Leos Janacek.”

– Die Welt online, 13.6.2011

“Justin Brown und die Badische Staatskapelle spielen die Musik in fließender Bewegung und expressivem Ausdruck.”

Badisches Tagblatt, 15.6.2011

“In GMD Justin Brown am Pult der vorbildlich musizierenden Staatskapelle hat diese Musik einen beispielhaften Sachwalter.”

Badische Neueste Nachrichten, 15.6.2011

Zu Wagner: The Ring of the Nibelung, Baden State Theater Karlsruhe

“Nach Wiederaufnahmen der drei Abende des „Rings des Nibelungen“ folgte jetzt über ostern die erste zyklische Aufführung der Tetralogie unter Leitung des englischen Maestro. Natürlich war er der „Held“ und gefeierte Protagonist dieser schon seit langem ausverkauften Aufführung. Das mit Recht, denn sein Dirigat des „Rings“ ist außerordentlich…. Das ganz Besondere bei Brown ist die Authentizität des Ausdrucks… Die Sprachkraft des Klangs in dieser Wiedergabe ist eine Sensation.”

Die Rheinpfalz, 25.4.2011

“Mit einer musikalisch grandiosen Vorstellung des ‘Siegfried’ wurde am Badischen Staatstheater Karlsruhe die Serie der Wiederaufnahmen von Wagners ‘Ring’-Musikdramen fortgesetzt.”

– Die Rheinpfalz, 27.10.2009

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