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Kritikerlob für Justin Brown für Wagner: ‘Parsifal’ mit der Badisches Staatstheater Karlsruhe

„Der musikalische Held des Abends aber steht bei der Badischen Staatskapelle im Orchestergraben:  Schon im Vorspiel verschmilzt Karlsruhes Generalmusikdirektor Justin Brown den Klang der Streicher zu einem samtigen Sound, hält er lange Spannungsbögen auch über sprechende Pausen hinweg aus und bündelt den Klang in sängerfreundlicher Lautstärke.  Weihe und Drama schließen sich bei Brown nicht aus, und so hat er am Ende nicht nur erfolgreich seinen Wagner-Zyklus fortgeführt, sondern bekommt vom Publikum außerdem noch den lautesten Jubel von allen.”

– Susanne Benda, Stuttgarter Nachrichten, 31.3.15

„Justin Brown setzt am Pult einer prächtig uns plastisch spielenden Staatskapelle seine Reihe eindrucksvoller Wagner-Interpretationen in Karlsruhe fort.  Abermals faszinieren die klangliche Präsenz und Vielfarbigkeit seiner Einstudierung, deren überlegene Disposition sowie die Intensität des Ausdrucks.  Brown wählt eher ruhige Zeitmaße … [und] gelingt das Kunststück, der Musik in gleicher Weise auf der einen Seite Ruhe und Würde, auf der anderen Seite dramatische Spannung und glühende Leidenschaft zu vermitteln…Der auch wegen der fast schon so lange wie in Bayreuth dauernden Pausen knapp sechsstündige Abend ist nicht zuletzt aufgrund des zwingenden Dirigats ein in jedem Takt packendes musikalisches Erlebnis. ”

– Karl Georg Berg, Die Rheinpfalz, 1.4.15

„Versteht sich, dass die Musik dabei auch im übertragenen Sinn den Ton angibt. Generalmusikdirektor Justin Brown und der Badischen Staatskapelle gelingt … eine so schlüssige wie … flüssige Darstellung der Partitur. Auch in den instrumentalen Verdickungen, den dynamischen Verdichtungen behält der Klang seine federnde Schlankheit, seine sehr sensibel anmutende Gelenkigkeit und Biegsamkeit… Das nimmt Wagners Schmerzens-Chromatik indes nichts von ihrer mitunter verstörenden Aufgewühltheit. Und dann die Farben! Wie der Dirigent die Timbres von Streichern und Bläsern bis zur Ununterscheidbarkeit mischt: Da ist es, als nähere sich der offene Karlsruher Graben dem verdeckten in Bayreuth an.”

– Heinz W. Koch, Badische Zeitung, 2.4.15

„Generalmusikdirektor Justin Brown und die Badische Staatskapelle tauschen das Geschehen in eine fast schon magische Klangwelt.  Der weiche Streicherklang, der dunkle Glanz der Blechbläser, die Klangschönheit der Holzbläser fügten sich zu einem bewegten, differenzierten Bild… Getragen, dabei ohne überflüssiges Pathos, erklingen die weihevollen Momente, ganz besonders der Karfreitagszauber.  Leidenschaftlich musizierte Aufschwünge illustrieren die Seelenqualen, die von Amfortas bis Parsifal jede Figur diese Oper umtreiben.  Selten wirkt Wagners „Parsifal“ so zügig wie in der Karlsruher Neuinszenierung.”

– Nike Luber, Badische Tagblatt, 31.3.15, Swp.de, 2.4.15

„Doch in Karlsruhe wird ausgezeichnet musiziert, dafür sorgt Justin Brown, der sein Orchester wunderbar strömen lässt.  Alles scheint von selbstverständlicher Wagner-Empathie getragen.”

– Eckhard Britsch, Mannheimer Morgen, 2.4.15, Opernnetz.de, 1.4.15

„Musikalisch hat der Parsifal in Karlsruhe das Niveau eines Staatstheaters übertroffen. Zu verdanken ist das der guten Zusammenarbeit des GMD Justin Brown mit seinem Orchester. Die gute Abstimmung zwischen Blech und den Streichern, sowie die exakten Einsätze und Rücksichtnahme auf die Sänger sind bemerkenswert. Hier ist ein Klangkörper und sein Dirigent zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen.“

– Franz Roos, Der neue Merker Online, April 2015

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